Fortbildung in Hypnose für

 

Hebammen

 

Hypno-Doulas

 

Elternbildnerinnen

 

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen:

 

Wird Hypnose zur Geburtsvorbereitung oder während der Geburt selbst eingesetzt, gibt es weniger Frühgeburten, kommt es zu weniger Komplikationen, ist die Phase der Geburt verkürzt, werden weniger Schmerzmittel benötigt, sind die Mütter positiver und zuversichtlicher gestimmt und schneller wieder fit. 

 

Mütter, die Hypnose vor und während der Geburt nutzen, stillen häufiger als andere Mütter. Die Bindung zwischen Mutter und Kind wird gefördert.

 

"Hypnose wirkt sich positiv auf die mütterliche und fetale Herzratenvariabilität aus sowie auf die Versorgung des Babys. Es wurde bei Frauen, die zuvor schon an einem hypno-mentalen Training teilgenommen haben und während einer Untersuchung hypnotisiert wurden, ein geringerer Gefäßwiderstand der Arteria umbilicalis festgestellt!"

(Hüsken-Janßen, Revenstorf und Tinneberg, 2007)

 

Hypnose eignet sich sowohl in der Geburtsvorbereitung wie auch im Kreißsaal.

Durch die tiefe Hypnose ist der Körper im natürlichen Prozess der Geburt ohne blockiert zu sein. In Vorbereitungskursen eignet sich Hypnose wunderbar, um die Paare positiv auf die Geburt einzustimmen und eventuelle Ängste aufzulösen. Ob nun durch eine tiefe Trance, die ähnlich wie eine Traumreise angeboten wird, oder durch das Erzählen hypnotischer Geschichten.

 

Hebammen, Hypno-Doulas und Elternbildnerinnen die sich mit Hypnose auskennen, geben den werdenden Vätern und Müttern eine Selbsthypnose-Technik zum Üben mit nach Hause. Das macht die Paare kompetenter und dadurch auch selbstbestimmter und sicherer.

 

Während der Geburt ist die Schwangere ganz von selbst in einem veränderten Bewusstseinszustand. In diesem Zustand ist sie ohnehin sehr empfänglich für Suggestionen, und da ist es nur hilfreich, zu wissen, wie Worte und Verhaltensweisen wirken können. Ein kritischer Blick des Arztes auf das CTG-Gerät kann ohne weitere Erklärung zu unnötigen Sorgen führen, Sätze wie „Das ist nicht schlimm“ lenken die Gedanken in eine falsche Richtung.

 

Wie wertvoll ist es hier, die richtigen Dinge zu sagen und mit Hypnose Ängste und auch Schmerzen zu lindern oder gar verschwinden zu lassen.

Die Fortbildungen in Hypnose für Schwangerschaft und Geburt mache ich zusammen mit Martina Arzt-Hofer, Expertin im Bereich Schwangerschaft und Geburt.

Martina Arzt-Hofer

 

Als Musik- und Bewegungspädagogin habe ich mich schon während des Studiums viel mit Körperarbeit und Imagination (Franklin-Methode) beschäftigt. Ich war fasziniert von der Kraft der inneren Bilder und wie sie sich auf die Bewegung und Funktion des Körpers auswirken.


Wie ich diese genialen Werkzeuge bei meinen Geburten anwenden kann, das habe ich durch HypnoBirthing gelernt. Durch „Zufall“ haben mein Mann und ich diese Methode während unserer Zeit in Großbritannien entdeckt.
So kam es, dass ich die Ausbildung zur Kursleiterin nach Österreich geholt habe und meinen Ursprungsberuf, die Pädagogik, auf einem ganz anderen Gebiet als gedacht, mit meiner Begeisterung für die Kraft der inneren Bilder und für mentales Training verbinden konnte.


Weil ich Dinge gerne gründlich mache und mir als Pädagogin fachliche Kompetenz ein Anliegen ist, habe ich in vielen Aus- und Weiterbildungen mein Wissen rund um das Thema Hypnose und Geburt vertieft. Durch meine Tätigkeit in diesem Bereich in den letzten Jahren und durch die enge Zusammenarbeit mit Hebammen bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass Hypnose für die Geburt ein geniales Werkzeug ist. Sie ist viel mehr als starre Kurskonzepte und fixe Meinungen darüber, wie die Geburt sein soll.

 

Die besonders feine Art der Hypnose, die ich dann durch Thomas und unsere Zusammenarbeit kennenlernen durfte, eröffnete mir wieder weitere Möglichkeiten, wie Paare noch mehr von der Hypnose für sich und ihre Geburten profitieren können.
Diesen Schatz der Hypnose mit Ihnen zu teilen, darauf freue ich mich im Rahmen dieser Ausbildung!

 

Mag. Thomas Hill

 

Ich bin Magister der Psychologie und habe die Ausbildung zum Hypnosetherapeuten bei der Deutschen Gesellschaft für Hypnose e.V. absolviert. 

Das augenscheinlichste Merkmal an mir ist, dass ich ganz blind bin. Soweit ich weiß, bin ich der einzige blinde Hypnosepsychologe der Welt.

 

Besonders beeindruckt hat mich die Hypnose nach Milton H. Erickson. Denn seine Hypnose hat mit dem, was man aus Film und Fernsehen kennt, nichts mehr zu tun.

 

Sie ist feinfühlig, elegant, voll von therapeutischen Geschichten und vor allem kreativ und wertschätzend. Das ist es auch, was ich so magisch an der Hypnose finde. Dass sie sanft ist und es trotzdem möglich macht, schmerzfrei zu sein, Angst zu überwinden und vieles mehr. 

 

Heute bin ich noch mehr von ihr beeindruckt, als zu der Zeit, in der ich anfing, Hypnose zu erlernen. Einige Menschen hatten mir damals davon abgeraten, es zu versuchen, weil man denjenigen, den man hypnotisieren will, gut beobachten muss. Sonst ist man nicht in der Lage, die Hypnose optimal auf das Gegenüber abzustimmen.

 

Da ich aber schon im Alter von 14 Jahren wusste, dass ich unbedingt Hypnose lernen wollte, habe ich es trotzdem probiert. Und - ohne es damals zu wissen - das gemacht, was ein moderner Hypnosetherapeut tun würde.

 

Ich habe auf meine Fähigkeiten vertraut, mich von Vorurteilen und Meinungen frei gemacht und meinen persönlichen Hypnose-Weg gefunden. Ich sehe nicht ob mein Gegenüber in Trance ist. Ich fühle und höre es. Und natürlich habe ich das alles nicht allein gemacht. Ich hatte hervorragende LehrerInnen, die mich Hypnose gelehrt haben. Heute wende ich die Hypnose in meiner eigenen Praxis an. Es macht mir große Freude, mein Wissen weiterzugeben. Darum vermittle ich sie an die Menschen, die sie professionell in ihrem Arbeitsfeld einsetzen können.

 

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